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Lackierroboter auf dem Vormarsch
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Lackierroboter sind derzeit in aller Munde. Und das aus gutem Grund. Denn was vor zwei Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, hält nun Einzug in die Werkstätten. Die technische Entwicklung ist rasant – und sie wird die Unfallreparaturbranche vermutlich schneller verändern, als wir uns heute vorstellen können.
Wie dynamisch die Entwicklung ist, zeigte sich am Montag dieser Woche bei der Vorstellung des Lackierroboters jetstream von Lackierpistolenhersteller SATA. Gemeinsam mit Glasurit wird das System aktuell im Betrieb Boya pilotiert. Lackhersteller PPG | Nexa Autocolor hatte mit dem PaintGo bereits im vergangenen Herbst einen Lackierroboter vorgestellt, der seither nicht nur stetig weiterentwickelt, sondern auch intensiv in verschiedenen Betrieben in Deutschland getestet wird.
Natürlich wird kein Roboter morgen Fahrzeuglackiererinnen und -lackierer vollständig ersetzen. Doch darum geht es auch nicht. Es geht um Produktivität, Prozesssicherheit und den immer schwierigeren Kampf um qualifizierte Fachkräfte. Wer heute glaubt, Automatisierung sei nur ein Thema für Großbetriebe, könnte schon bald eines Besseren belehrt werden.
Fakt ist: Die Innovationszyklen werden kürzer, die Technologien leistungsfähiger und die Investitionsentscheidungen weitreichender. Genau deshalb lohnt sich im September der Weg nach Frankfurt. Auf der Automechanika wird das Thema Automatisierung in der Lackierkabine eine zentrale Rolle spielen. Wer verstehen will, wohin sich die Branche bewegt, kommt an der Leitmesse deshalb kaum vorbei. Und auch beim Schadentalk am 11. September werden wir diskutieren, welche Auswirkungen die neuen Technologien auf Werkstattalltag, Geschäftsmodelle und Wettbewerbsfähigkeit haben.
Denn die Frage ist längst nicht mehr, ob Automatisierung kommt – sondern wie schnell sie zum Standard wird.
Mit besten Grüßen aus der Redaktion
Carina Hedderich |
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| Hella Gutmann |
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| Zeitwertgerechte Reparaturen spielen längst nicht mehr nur bei Verbrennern eine Rolle. Mit zunehmendem Fahrzeugalter rückt auch bei Elektrofahrzeugen die Hochvolt-Batterie stärker in den Fokus. Matthias Kreggenwinkel von Hella Gutmann zeigt im Video am Beispiel eines Nickel-Metallhydrid-Akkus, wie Batteriesysteme aufgebaut sind, welche Sicherheitskonzepte greifen – und warum Hochvolt-Technik „kein Hexenwerk“ ist. |
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| Classic Cars |
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| 822.535 Oldtimer mit H-Kennzeichen waren zu Jahresbeginn 2026 in Deutschland zugelassen – so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig werden nicht nur die Halter, sondern auch die Fahrzeuge selbst immer jünger, wie eine aktuelle Auswertung der HUK-Coburg zeigt. Der anhaltende Boom klassischer Fahrzeuge rückt das Segment auch im Aftermarket stärker in den Fokus – etwa auf der Automechanika Frankfurt im September. |
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