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Mehr Totalschäden durch Brüssel?
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Wir bewegen Europa, so heißt eine Initiative, die sich am Dienstagabend mit hochrangigen Politikern und Beamten der EU-Kommission und aus dem europäischen Parlament in Brüssel getroffen hat. Mit dabei: Vertreter aus dem deutschen Unfallreparaturmarkt, Kfz-Teilehersteller und Verbandspitzen. Für den Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik nahm Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm an dem internationalen Panel teil. Er knüpft hohe Erwartungen an das Treffen, wie er uns im Gespräch sagte. Denn es steht für unsere Branche in Europa gerade viel auf dem Spiel.
Um was geht es genau? Die Reparierbarkeit von Pkw könnte in den nächsten Jahren Stück für Stück auf der Strecke bleiben. Ein Drama für die Reparaturfachbetriebe. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ersatzteile werden immer teurer, die Automobilhersteller setzen auf kostenintensivere Reparaturmethoden, größere, designgeschützte Fahrzeugkomponenten und der extreme Neupreis eines beschädigten Akkus von E-Autos kommt gefährlich nahe an den Neuwagenpreis heran. All das sorgt dafür, dass die Unfallschadenreparatur sehr schnell unwirtschaftlich wird und Totalschäden rasant zunehmen, so die Befürchtung der Initiative.
Das können auch EU-Parlament und Kommission nicht wollen. Denn erst vor kurzem hat die EU für Verbraucherinnen und Verbraucher das Recht auf Reparatur beschlossen. Pkw sind davon allerdings ausgenommen. Genau das wollen die Initiatoren jetzt ändern. Und das ist gut so. Denn niemand braucht ein „Wegwerfauto“ und die Reparaturbetriebe erst recht nicht noch weniger Aufträge. Denn schon jetzt gefährdet die steigende Anzahl fiktiver Abrechnungen in Deutschland die Auslastung in vielen K&L-Betrieben. Daher ist es richtig, Brüssel unter Druck zu setzen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Ressourcenverbrauch durch einen Berg von Totalschäden überhaupt nicht in die Zeit und zu den eigentlichen Zielen der EU passt.
Es wird spannend zu sehen, ob sich in Europa bei der Frage der Reparierbarkeit von Pkw tatsächlich etwas bewegen lässt. Wir bleiben dran.
Mit besten Grüßen aus der Redaktion
Christian Simmert |
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| Kwasny |
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| Ausbesserungen an Schwellern oder am Unterboden gehören in vielen K&L-Betrieben zum Tagesgeschäft. Im Videotipp erklärt Andreas Kreißl von SprayMax, wie sich Steinschlag- und Unterbodenschutz effizient reparieren und anschließend sicher überlackieren lassen. |
| Hier geht’s zum Video. |
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| Aus- und Weiterbildung |
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| Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit ist vergangene Woche das neue Werkstattzentrum der Handwerkskammer in Lüneburg für die überbetriebliche Ausbildung im Kfz-Bereich und für Fahrzeuglackierer eingeweiht worden. Mit der Investition sollen die Weichen für die berufliche Ausbildung in der Region gestellt werden. Das 20 Millionen Euro teure Projekt enthält über 2.000 Quadratmeter Schulungsfläche, sieben moderne Werkstätten, theoretische Lerninseln und Unterrichtsräume. |
| Erfahren Sie hier die Details. |
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| Neue Podcast-Folge |
Wie funktioniert das digitale Schadenmanagement von DEKRA?
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| Bits und Bytes beeinflussen das Schadengeschäft für alle Beteiligten maßgeblich. Wie profitieren Werkstätten, Kfz-Versicherer und Sachverständige durch das digitale Schadenmanagement? Darüber spricht schaden.news-Chefredakteur Christian Simmert in der neuen Podcast-Folge mit Bernd Grüninger (Bereichtsleiter Gutachten und Mitglied der Geschäftsführung) und Christoph Mennicken (zuständig für die Digitalisierung im Bereich Gutachten) von der DEKRA Automobil GmbH. Die beiden Experten liefern Hintergründe und geben eine Einschätzung, wie sich der Einsatz von KI im Schadenmarkt entwickeln wird. Die neue Ausgabe unseres Podcasts Insights Schaden-Business gibt es zum Anhören auf Spotify sowie auf Apple Podcasts. |
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| Personalie |
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| Mit Steve Arndt bekommt das globale Reparaturlackgeschäft von BASF Coatings einen neuen Leiter. Während das Unternehmen nach der Mehrheitsübernahme durch Carlyle vor einer Neuaufstellung steht, übernimmt der Branchenmanager ab Juli die weltweite Verantwortung für den Refinish-Bereich. Arndt war zuletzt für Axalta tätig und verfügt über langjährige Branchenerfahrung. |
| Mehr Informationen erhalten Sie im Beitrag. |
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