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I statt E
„Der Betrieb muss aufzeigen, warum die Reparatur ohne Neuteil besser für den Kunden ist, nachdem er sich den Schaden von der Kfz-Versicherung hat auszahlen lassen.“
Yannick Stern
Carbon GmbH

Rechnungskürzungen im Rampenlicht

Rechnungskürzungen im Haftpflichtschaden – was für unsere Branche ein Dauerbrenner ist, war vielen Versicherten bisher kaum bekannt. Das könnte sich nun ändern. Denn das WDR-Reportagemagazin ECHT hat sich dem Thema gewidmet. Der Ausstrahlungstermin ist diesen Freitag, online ist die Folge bereits abrufbar.

Fakt ist: Wenn ein öffentlich-rechtliches Format die Kürzungspraxis von Versicherern und die Rolle von Prüfdienstleistern wie ControlExpert beleuchtet, dann wird aus einer Branchendebatte plötzlich ein gesellschaftliches Thema. Die Reportage zeigt, was Verbände, Werkstätten, Sachverständige und Fachanwälte seit Jahren kritisieren: Es geht längst nicht mehr um Einzelfälle. Es geht um System, um standardisierte Prüfprozesse und um wirtschaftlichen Druck. Dass die Kürzungen nicht nur die Gemüter der Werkstätten erhitzen, sondern auch die der Versicherten, zeigt auch die Resonanz im Netz. Auf YouTube hat die Folge bereits mehr als 160.000 Aufrufe erzielt. In über 750 Kommentaren reagieren Zuschauerinnen und Zuschauer teils äußerst brüskiert auf die gezeigten Kürzungspraktiken.

Besonders bemerkenswert ist jedoch der Schlusspunkt der Recherche. Das ECHT-Team um Reporter Norman Laryea hat die BaFin eingeschalten und diese will – so heißt es im Beitrag – den Hinweisen auf systematische Kürzungen nachgehen.

Die entscheidende Frage lautet jetzt: Wird aus öffentlicher Aufmerksamkeit endlich Konsequenz? In jedem Fall schafft der Beitrag Druck auf Kfz-Versicherer und Prüfdienstleister – und sorgt nicht zuletzt hoffentlich dafür, dass ungerechtfertigte Kürzungen nicht einfach hingenommen werden.

Mit besten Grüßen aus der Redaktion 

Carina Hedderich
 

Carbon

Ist die fiktive Abrechnung für K&L-Betriebe eine Chance?

Das Schadenvolumen sinkt, die Vorlaufzeiten in den Betrieben gehen zurück – diese Entwicklung ist regional zwar sehr unterschiedlich, doch immer mehr Werkstätten klagen über weniger Reparaturaufträge. Ein Grund liegt in der verstärkten fiktiven Abrechnung, die sich aber als Treiber für die Reparaturmethode „Instandsetzen vor Erneuern“ entwickeln könnte.
Yannick Stern, Betriebsleiter bei Carbon, sieht genau hier neue Möglichkeiten für K&L-Betriebe. Im Exklusiv-Interview erklärt er, wie sich Werkstätten aufstellen müssen, um Chancen im Geschäft mit Privatkunden unter veränderten Bedingungen zu nutzen.
 

Neuzulassungen

E-Auto-Nachfrage zieht kräftig an: Privatmarkt wird zum Wachstumstreiber

Der Elektroautomarkt gewinnt weiter an Dynamik: Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) stiegen die BEV-Neuzulassungen im April 2026 um 41,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dataforce registrierte im Privatmarkt sogar ein Plus von 85 Prozent bei Elektroautos. Treiber der Entwicklung sind laut ZDK die hohen Kraftstoffpreise, neue Kaufanreize und ein breiteres Modellangebot.
Mehr Details zu den aktuellen Entwicklungen lesen Sie im Beitrag.
 
 

Betriebsportrait

Von der Hinterhof-Lackiererei zum Full-Service-Betrieb: „Wir haben's einfach gemacht“

Steve Bachmann und Dirk Frühauf haben alles auf eine Karte gesetzt und im thüringischen Ilmenau auf 1.600 Quadratmetern einen K&L-Betrieb komplett neu gebaut. Was mit einer Ein-Mann-Hinterhof-Werkstatt begann, hat sich nun zum mittelständischen Full-Service-Unternehmen mit 13 Mitarbeitenden entwickelt. Anfang Mai feierte das Team Neueröffnung.
Warum es nach der Feier noch mehr zu tun gibt und was der Name des Betriebs mit Picasso zu tun hat, erfahren Sie im Beitrag.   
 

WDR-Sendung

Reportage „ECHT“ nimmt Kürzungspraxis der Versicherer unter die Lupe

Seit Jahren berichten Verbände, Werkstätten, Sachverständige und Anwälte über systematische Rechnungskürzungen im Haftpflichtschadenbereich – jetzt erreicht das Thema die breite Öffentlichkeit. Die WDR-Reportage „ECHT“ zeigt die Kürzungspraktiken der Versicherer. Im Fokus: Prüfdienstleister ControlExpert.
Der Beitrag, der morgen Abend im WDR ausgestrahlt wird, ist bereits jetzt auf YouTube sowie in der ARD-Mediathek online. Mehr Details zu dem halbstündigen Beitrag und wie Sie diesen auf Ihrer Website einbetten, erfahren Sie hier.
 

Charity-Projekt

Wartburg als rollende Spendenbox – Fix Auto Vogtland unterstützt Kinderhospize

Ein Charity-Projekt mit Blech, Lack und ganz viel Herzblut: Vertreter der Ostfahrzeug-Szene engagieren sich für die Kinderhospizarbeit. Im Zentrum steht ein DDR-Wartburg, der „Herztakter“, der als rollende Spendenbox durch die Republik und auch über die Grenzen hinaus tourt. Unterstützt wird das Projekt durch den Betrieb Fix Auto Vogtland, der auch die Restaurationsarbeiten an dem Wartburg vorgenommen hat.
Erfahren Sie im Beitrag, wie es zu der Aktion kam, was die Ziele sind und wo die rollende Spendenbox unterwegs sein wird.
 
 

Veranstaltung

CARTV-Forum diskutiert Zusammenspiel von KI und menschlicher Expertise

Neuer Ort, neuer Fokus: Das CARTV Forum zog rund 220 Teilnehmende nach Berlin. Direkt neben dem Brandenburger Tor diskutierte die Branche über Agentic AI, die Tücken der neuen Altfahrzeugverordnung und das essenzielle Zusammenspiel von Daten und Bauchgefühl.
Erfahren Sie im Beitrag, was die Inhalte der Veranstaltung waren.
 

Rechtstipp

BGH-Urteil zur Beweislastumkehr: Händler ein Jahr in der Beweispflicht 

Der Bundesgerichtshof hat die Anforderungen an die Beweislastumkehr im Gewährleistungsrecht konkretisiert – mit spürbaren Folgen für Autohäuser und K&L-Betriebe mit angeschlossenem Handel. Tritt nach einem Verbrauchsgüterkauf innerhalb der zwölfmonatigen Frist ein Mangel auf, muss der Verkäufer zweifelsfrei beweisen, dass die Ursache erst nach der Fahrzeugübergabe entstanden ist. Die lückenlose Dokumentation gewinnt damit weiter an Bedeutung.
Rechtsanwalt Dr. Wolf-Henning Hammer von der Kanzlei Voigt erklärt im Beitrag, worauf Händler jetzt dringend achten sollten.
 
 
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